Alles Schicksal?

Fußball ist nichts für Frauen, sondern ein Männersport. Sagen sie, die selbsternannten „echten“ Fußballfans. Ist das so? Lassen wir die sprechen, denen etwas auf die Socken und nicht auf die Eier geht. Weiterlesen

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Ein Trainer, ein Weg, einmalig?

In einer prekären Tabellensituation setzt die TSG 1899 Hoffenheim auf den jüngsten Cheftrainer in der Bundesliga-Geschichte. Julian Nagelsmann soll früher als geplant die Kohlen aus dem Feuer holen, an die Huub Stevens nicht herangekommen war. Ein Erklärungsversuch, warum die Lösung Nagelsmann zwar jung aber nicht neu ist und die TSG auf einen längst verlassenen Weg zurückbringen kann. Weiterlesen

Der Fanblock von Austria Salzburg beim "Heimspiel" gegen den LASK am FAC-Platz. (c) David Eder

Keiner mag uns

Seit ihrer Neugründung vor zehn Jahren schreibt die Salzburger Austria ein modernes Fußballmärchen. Das Happy End gibt es jedoch nur, wenn Auflagen erfüllt werden. Momentan ist der Verein davon mindestens so weit weg, wie Wien Floridsdorf von Salzburg Maxglan. Beobachtungen eines Kampfes abseits seiner Schauplätze. Weiterlesen

Link

Onchair Bros.

Zur Abwechslung ein Link, der auf das spannende Projekt meines Momente des Sports-Kollegen Pirmin Styrnol und seines Bruders Maik aufmerksam machen soll. Wahnsinnig interessante Idee, es sei nur so viel gesagt: Bei den Onchair Bros geht es um Vertonung jeglicher Art. Sonstige unkonkrete Beschreibungsversuche würden dem Ganzen nicht gerecht – die Sache hat massig Qualität, seht es euch an!

Was so läuft: Ballesterer und Wiener Zeitung

Gestern war es so weit: Nummer 103 des Ballesterer Fußballmagazins fand seinen weg in den Zeitschriftenhandel und zum ersten Mal bin auch ich dabei. Nicht nur beim Kaufen, sondern tatsächlich auch als Autor im Heft. Die Ausgabe widmet sich dem abstrakten und gerade deshalb so spannenden Thema „Scouting„. Über die Suche nach neuen Spielern, Gegner- und Videoanalyse, sowie ein Doppelinterview mit Andreas Müller und Franz Wohlfahrt Weiterlesen

„Man muss jeden Tag bei null anfangen“

Nino Rauch ist 14, als die Ärzte bei ihm Lymphdrüsenkrebs diagnostizieren. Seinen Traum vom Fußballprofi muss er auf Eis legen, stattdessen geht es ins St. Anna Kinderspital in Wien. Nach Chemotherapie und Nahtoderlebnissen kommt die Rückkehr auf den Fußballplatz und ein rasanter Aufstieg: Dem Tor beim Comeback folgt die Einberufung in Österreichs U17-Nationalteam, wenig später der Wechsel zum 1. FC Nürnberg. Mit der großen Profikarriere wird es dennoch nichts. Hobbyfußball in der Freizeitliga, ein Büro an der Wiener Börse und Scouting für Rapid Wien – das ist die Gegenwart von Nino Rauch. Im Interview spricht der heute 27-Jährige über seine Jugend zwischen den Extremen Leistungssport und Krankenbett und über sein Buch „Leben ohne Ende – Wie ich als Kind den Krebs bezwang“.

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Die Generation „Selke“

Ich mag den 1. April nicht. Lustig war er einzig als Kind: Die Eltern zu veräppeln ohne Konsequenzen befürchten zu müssen, das hatte schon seinen Reiz. Bald wurde der oktroyierte Spaßtag müßig, irgendeiner musste es zudem immer übertreiben. An einen übereifrigen Spaßvogel habe ich zugegebenermaßen auch in diesem Jahr geglaubt, trotz meiner Abneigung gegenüber besagtem Tag. Dass aber gleich eine ganze Spaßvogelkolonie mit dem selben Scherz aufwartete, war mir suspekt. Spätestens am 2. April war mir klar, dass Davie Selke tatsächlich nach Leipzig wechseln würde.  Weiterlesen