7-5-3 alles ist vorbei

Hallelujah! Sieben Tore „empfangen“ und ein Gebot zu lernen: Lege dich nicht mit den Bayern an! Diese Lektion hatten die Ungläubigen unter dem Wappen von Romulus und Remus zu lernen als die bayerischen Kreuzritter ihren fußballmissionarischen Feldzug in der ewigen Stadt gipfeln ließen. Ohne Erbarmen aber mit teuflischer Effizienz schlug es im Netz hinter Roma-Keeper de Sanctis ein, dem sein heilig anmutender Name wenig himmlischen Beistand bescherte. Neben systematischer Offensiv-Rochade, erbarmungslos konsequenter Defensivarbeit und einer verheerend humorlosen Chancenverwertung war es auch die Naivität der Italiener, die dieses Ergebnis auf die Anzeigetafel zeichnete. Weiterlesen

Von Gespenstern und weniger wichtigen Personen

Viel los war nicht im Chimki-Stadion. Nicht geschuldet aber dem mangelnden Interesse an Bayerns Rochade-Ensemble rund um den ballkontaktsüchtigen Xabi Alonso, sondern vielmehr der Idiotie einiger ZSKA Moskau-Anhänger, die sich während vergangener Partien genötigt sahen, gegnerische Spieler rassistisch zu beleidigen. Die Tatsache, dass ihren eigenen Starstürmern Doumbia und Musa ob derer Hautfarbe das eventuell auch widerstreben könnte, blieb der geistigen Kapazität jener Aggressoren unzugänglich. Weiterlesen

Meisterliche Lethargie

Kaum sind die Lorbeeren eingeheimst, werden die Zügel schleifen gelassen. Wenn nicht völlig aus der Hand gegeben. Was aus sportpsychologischer Sicht nur zu gut nachvollziehbar ist, stößt den nationalen Kontrahenten von Bayern München sauer auf. Selbst die eigenen Fans scheuen sich nicht, ihren Unmut über die dürftigen Darbietungen lautstark kundzutun, schließlich geht der Siegeswillen nach der vorzeitigen Titelfixierung scheinbar gegen Null. Weiterlesen