Postweltmeisterschaftlicher Transferwahn

Fast drei Wochen ist es her, als… naja, als Götze – Brust, Fuß, Tor – und da waren sie Weltmeister. Vielerorts der ungeliebte Nachbar und dennoch bleibt auch unseren fundamental patriotischen Piefke-Verachtern und Preußen-Verschmähern wenig Luft um deren Triumph als unverdient abzustempeln. Sie lieferten ab als echtes Team, nicht abhängig von einem gegelten Wundergockel, einem hochstilisierten Thronfolger Pelés oder einem vergötterten Zauberzwerg, deren Leistungen stellvertretend für jene ihrer Mannschaften standen. Weiterlesen