Die Generation „Selke“

Ich mag den 1. April nicht. Lustig war er einzig als Kind: Die Eltern zu veräppeln ohne Konsequenzen befürchten zu müssen, das hatte schon seinen Reiz. Bald wurde der oktroyierte Spaßtag müßig, irgendeiner musste es zudem immer übertreiben. An einen übereifrigen Spaßvogel habe ich zugegebenermaßen auch in diesem Jahr geglaubt, trotz meiner Abneigung gegenüber besagtem Tag. Dass aber gleich eine ganze Spaßvogelkolonie mit dem selben Scherz aufwartete, war mir suspekt. Spätestens am 2. April war mir klar, dass Davie Selke tatsächlich nach Leipzig wechseln würde.  Weiterlesen

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